Hallo zusammen,
bin ganz neu hier und hoffe, ihr könnt mir helfen.
Bei meinem Bruder wurde kurz nach der Geburt (1981)
PKU
diagnostiziert (eher leichter bis mittlerer Schweregrad). Anfänglich musste er eine strenge Diät einhalten, ernährt sich heute aber ganz normal und verzichtet nur auf Lightprodukte.
Ich bin schwanger (11. SSW, mein Mann ist nicht erkrankt, bin selber nicht erkrankt, aber habe vielleicht trotzdem den Gendefekt, mein Mann evtl. auch, obwohl in seiner Familie keine Fälle von PKU bekannt sind). Meine Frauenärztin hat mich gestern noch einmal extra schriftlich in die Praxis bestellt, um mir die Telefonnummer eines Humangenetischen Instituts in meiner Nähe mitzuteilen, in dem mein Mann und ich uns zwecks Untersuchung hinwenden soll. Dies hat mich etwas verunsichert. Dazu muss ich noch sagen, dass die Ärztin zwar schon etwas älter ist, aber eine Schwangerschaft mit PKU-Background scheinbar noch nicht betreut hat und auch verunsichert zu sein scheint, weil sie ihre Infos darüber in einem allg. Buch nachlesen musste.
Weiß jemand, welche Untersuchungen in solch einem Institut vorgenommen werden (reichen Bluttests zwecks DNA-Analyse bei meinem Mann und mir aus?, muss eine Fruchtwasseruntersuchung vorgenommen werden...?)
Ist natürlich ganz interessant zu wissen, ob man Träger ist, aber was würde es für einen Unterschied machen, falls sich dies bestätigt? Wäre ja v.a. nur dann schlimm, wenn mein Mann und ich beide Träger wären?
Aufgrund der recht guten Prognosen bei Einhaltung einer späteren Diät seitens des Kindes würde ein Abbruch ggf. nicht in Frage kommen. Welche Sinn hat dann überhaupt die Untersuchung?
Wie würdet ihr reagieren? Eine Fruchtwasseruntersuchung ist ja auch nicht ungefährlich für das Kind..., Bluttest wäre ja noch okay...
Vielen Dank für eure Infos!
Liebe Grüße
Nepi