Meine Anreise

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  • Hallo zusammen,
    tut mir Leid für die lange Wartezeit. Ich habe mir ein paar schöne Tage Urlaub an der Ostsee gegönnt :)
    Heute berichte ich über meine Anreise.

    Die Reha hat am 11.11.2015 begonnen.
    Anreisemöglichkeiten vorab für mich waren mit dem Zug oder mit dem Auto.
    Mit dem Zug ist es Euch möglich, das Gepäck inkl. Aminosäuremischungenvorab zu verschicken. Solltet ihr diese Anreisemöglichkeit wählen, lasst es die Rehaklinik rechtzeitig wissen, damit das Gepäck angenommen und ihr auch vom Bahnhof abgeholt werden kann/könnt.
    Ich habe mich für die Anreise mit Auto entschieden. Da ich nicht wusste, ob ich am Wochenende, wenn kein Programm ansteht, vielleicht doch mal ein wenig privat die Insel erkunden möchte. Außerdemhabe ich eine Anreise von ca 8-10 Std und habe deshalb beschlossen, die Anreise in Etappen anzutreten.
    1. Etappe bei den Großeltern in Thüringen + 1 Übernachtung
    2. Etappe bei den Schwiegereltern in Brandenburg + 1 Übernachtung
    3. Etappe dann Anreise von 2 1/2 Std Fahrt auf die schöne Insel Usedom nach Kölpinsee
    Trotz dass ich schon 2x dort eine Reha angetreten habe, ist es doch was anderes, als Erwachsene und auf sich alleine gestellt alles zu managen. Das Auto kann man gemütlich direkt vor der Klinik auf 2großen Parkplätzen parken. Man bekommt an der Rezeption einen „Parkzettel“ mit der Zeit des Aufenthalts, den man gut sichtbar im Auto liegen haben sollte.
    Dann habe ich mich im Schwesternzimmer(UG Zimmer 123) angemeldet. Hier wurde mir mein Zimmerschlüssel, sowie eine Willkommensmappe mit nettem Gruß von Dr. Laube und meinen ersten Arztterminen und Besprechungen gegeben. Außerdem bekam ich eineUhrzeit, bei der ich mich mit der Diätassistentin Frau Leitzke in der Cafeteria treffen sollte, um die ersten Tage mit Ernährungsprotokoll usw. zu besprechen.
    Da ich bis dahin noch etwas Zeit hatte, nutzteich diese und machte mich ans Auto aus - und Kleiderschrank einpacken. In den Zimmern sind für 2 Personen Betten verfügbar. Und auch genügend Schränke zur Unterbringung des Hab und Guts.
    Frau Leitzkegab mir dann für die kommenden Tage ein vorerarbeitetes Ernährungsprotokoll. Auf diesem steht für jeden Tag das Essen abweichende Mittag und Abendessen, sowie das Frühstück inkl. Phe-Angaben drauf.Auf der Rückseite habe ich immer meine Anzahl an Getränken notiert (wichtig für die Auswertung).
    Dies war in den nächsten Tagen und Wochen mein stetiger Begleiter.


    Beim Abendessenist jedem Gast ein Tisch zugeteilt, der für die nächsten Tage dein Platz ist. Dort habe ich dann auch meine Tischnachbarn kennengelernt. Die liebe Julia Tölle, wie ich eine Erwachsene mit PKU, sowie eine nette,türkische Familie, bei denen Mama, Kleinkind und Teenager dabei waren. Hier hat der Teenager PKU.
    Außerdem gab es noch einen Gruppentisch nebenan mit PKU’lern. Insgesamt waren wir 5 PKU’ler.

    Fürden nächsten Tag waren dann schon Blutabnahme, messen, wiegen, sowie eine Gesprächsrunde aller PKU’ler und Eltern, ein Rundgang durch die Rehaklinik, ein Termin bei Dr. Laube und das Empfangskaffee füralle Neu-angereisten geplant.

    Darüber aber mehr in meinem nächsten Beitrag, der diesmal - versprochen - früher kommt.

    Außerdem wird in der nächsten Zeitschrift der DIG-PKU (Oktober)ein kompletter Bericht von mir erscheinen.

    Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch!

    Liebe Grüße,
    Desiree
    LG Desiree
    :love: Lemmy 20.10.2016 :love:

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