Selber Blut abnehmen beim Baby

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    • Ich habe jetzt eine Stechhilfe vom Stoffwechselzentrum bekommen und die ambulante Kinderkrankenschwester hat dieses Mal das Blut abgenommen. Allerdings hat sie meiner Meinung nach die Stechhilfe zu schwach eingestellt den es kam so gut wie nichts raus.... und mußte 2 mal gestochen und ewig gedrückt werden. Nächste Woche mach ich es selbst. Wie tief sollte man es einstellen auf 5 ? Sie hatte es nur auf 2.
      lg Katy
    • @ZauberSchmetterling:

      schön, dass es gut klappt. Uns hat man damals gesagt, dass wir die Stechhilfe direkt auf 5 einstellen sollen (Abnahme Finger). Wirklich, der Arne hat nie geweint und ihm tut es heute auch nicht weh. Mittlerweile kann er es auch sagen und er findet es total in Ordnung. Man macht sich doch als Elternteil immer mehr verrrückt und besser 1 x zustechen als mehrmals nachstechen, oder?

      Wir haben diesen Tipp aus der Kinderarztpraxis so befolgt und sind wirklich nieeeeee schlecht damit gefahren.

      LG und alles Gute

      Nicole
      Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen.

      (aus dem Buddhismus)
    • Hallo,
      ich hoffe, ich kann dieses Forums-Thema wieder neu aufleben lassen.
      Ich bin neu hier. Wir haben seit drei Monaten eine kleine Tochter mit PKU. Bisher läuft alles soweit ganz gut - außer die Blutentnahmen. Die werden zunehmend schlimmer.
      Ich gehe noch jede Woche mit Paula zum Kinderarzt. Dieser nimmt Blut aus Venen am Kopf. Es ist jedes Mal mit viel Heulen verbunden, allein schon, weil das kleine Köpfchen festgehalten werden muss. In der Uniklinik haben sie dreimal Blut an der Ferse entnommen, aber da ist kaum etwas rausgekommen, so hat es seeeeehr lange gedauert und unsere kleine Paula hat auch hierbei sehr viel geweint.
      Ich denke, so langsam möchte ich das Blut auch selbst abnehmen. Nun habe ich mehrere Fragen:
      1. Wie sind eure Erfahrungen mit Soft Clix vs. Fast Clix für ein Baby?
      2. Kommt dabei genug Blut, um ein Röhrchen zu füllen?
      3. Ich würde viel lieber Trockenblut einsenden. Ist dies tatsächlich so viel ungenauer? Wird bei Babys prinzipiell kein Trockenblut eingeschickt?
      Ich freue mich sehr über Antworten!
      Liebe Grüße, Tiina!
    • Hallo

      Unsere Tochter ist 13 Monate. ...
      Und wir haben die Uni direkt vor der Tür.

      Da wurde von Anfang an aus dem Finger genommen.
      Wenn die hände warm sind geht es gut.
      Motte weint erst seit ein paar Wochen weil sie versteht was auf sie zu kommt.
      Aber sobald wir aus dem Raum raus sind geht es.

      Besteh darauf dass die es aus dem Finger machen .!!!!!!
      Es ist dein Kind, dir geht es damit nicht gut.
      Und im zweifel muss sich doch mit denen reden lassen....
      Ich bin erst ein paar Monate später zur löwen-mama mutiert!
      Mehr Selbstbewusstsein. ... und wer da schon nicht Gnade mit so einem wurm hat.... na da würde ich
      Tatsächlich wechseln. ...

      LIEBE GRÜßE

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MaHaMa_Goe ()

    • Hallo!

      Ich habe die Blutentnahme an der Ferse meines kleinen Wurms gehasst - das war kein Pieksen sondern ein richtiger Schnitt, der da hinein "geritzt" wurde....
      (so wurde es im LKH gemacht).

      Meine Kinderärztin hat dann sofort angefangen, am Finger abzunehmen.
      Dafür nahm sie die dünnste Nadel, die sie fand und sog die Tröpfchen mit Kapilarröhrchen auf.

      Ich wollte das auch so zuhause machen, aber ich konnte die Einstichtiefe nicht einschätzen und deshalb hab ich mir einen "Piekser/Pen" aus der Apotheke gekauft
      (so einen, welchen die Diabetiker auch verwenden, mit verstellbarer Einstichtiefe, 19,90,-).
      Das funktioniert super und ich sauge mit den Kapilarröhrchen auf, blase die Tröpfchen in den kleinen Transportbehälter und schicke es ins Labor.
      Kann ich sehr empfehlen. Die Nadel im Pen ist auswechselbar - ich mache das nach etwa 3-5 Anwendungen, da sie sonst stumpf werden und es schmerzhafter ist.
      Wenn du den Pen fest auf den Finger drückst (seitlich! denn in der Kuppe mittig sind die meisten Nerven), ist der Schmerz äußerst gering.
      Mein Sohn ist jetzt bereits 27 Monate alt und hat seitdem wir auf Fingerpieks umgestellt haben überhaupt nicht mehr geweint!

      Ich hoffe, ich konnte dir helfen!

      LG Stefanie

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Larkin ()

    • Ich selbst habe PKU und auch meine Mutter hat früher schon so einen "Piekser" verwendet... das ist praktisch und unkompliziert. @Larkin : Die Lanzetten (Nadeln) würde ich aber unbedingt (!!) jedes Mal auswechseln, also keine Lanzette mehr als einmal bzw. nur für einen Blutabnahmevorgang verwenden. Klar, wenn man nochmals nachstechen muss, weil man blöd gestochen hat, nehme ich die gleiche nochmal, aber wenn die Nadel eine Woche oder länger offen liegt und mit ihr bereits gestochen wurde, können sich darauf Keime ansammeln. Da würde ich kein Risiko eingehen.

      LG
    • Die "Empfehlung" richtet sich wohl an Diabetiker, die mehrfach täglich stechen müssen. Aber selbst dann sprechen nur Kostengründe dafür. Allerdings nur, wenn es nie zu einer Infektion kommt.
      Die Klinik kann eine Stechhilfe und Lanzetten verordnen.
      Was auch ganz praktisch ist: Unistik 3 (Sicherheitslanzette mit Auswurfmechanik, nur einmal verwendbar)

      Wir schicken übrigens von Anfang an Trockenblutkärtchen.
      Das hängt wohl eher an den Geräten im Labor.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bettina ()