Fragen

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    • Hallo Leute,

      ich bin im Moment in Boston, USA und arbeite da im Boston Children's Hospital. Was die Sache interessant macht ist, dass die dort auch PKU behandeln und auch erforschen.

      Ich habe mich jetzt mit dem Prof. Levy in Verbindung gesetzt und er hat mir auch tatsächlich geantwortet. Wir wollen uns jetzt Dienstag mal treffen. Ich wollte einfach mal die Chance ergereifen und seinen Blick auf den neusten Stand Forschungen erfahren, was er vielleicht als vielversprechend ansieht und so weiter. Desweiteren fände ich es auch interessant ein paar Gemeinsamkeiten und vorallem Unterschiede zwischen der PKU-Behandlung in den USA und Deutschland herauszufinden.

      Fallen euch sonst noch Themen ein? Habt ihr vielleicht noch konkrete Fragen, die ich stellen könnte?

      Er forscht hauptsächlich an Kuvan und dem Newborn-screening. childrenshospital.org/researchers/harvey-levy

      Viele Grüße,
      Marco
    • Ich glaub die Behandlung wird nicht so sehr unterschiedlich aussehen, was die Diät und Aminos angeht (höchstens unterschiedliche Grenzwerte fürs Blutbild, aber das ist auch schon in Europa unterschiedlich). Der Unterschied ist für Amerikaner eher die schwierige Frage der Krankenversicherung. Soweit ich weiß werden Kinder durch eine Art nationales Programm behandelt, damit kein Kind behindert wird, nur weil die Eltern sich keine Versicherung leisten können, aber wenn sie einmal volljährig sind haben PKUler ohne Versicherung ein großes Problem.

      Da Kuvan erstens nicht unbedingt unumstritten ist (Ist ja im Prinzip Doping für die Leber, was sind die Folgeschäden nach Jahrzehnten der Nutzung?) und zweitens auch nur einem begrenzten Personenkreis hilft (die, die eine höhere Restaktivität der Phenylalaninhydroxylase und damit eh schon eine höhere Toleranz haben), find ich die Forschung am Peg-Pal interessanter. Wann könnte das Marktreife haben? Wie sind die Kosten dafür im Vergleich zu Kuvan?

      So rein theoretisch könnte der Peg-Pal Kuvan überflüssig machen, daher weiß ich nicht, was Prof. Levy wirklich davon hält, aber du kannst ja mal fragen.
    • Das ist toll und wirklich sehr interessant...

      Mich würde auch die (amerikanische) Meinung/Umgang bez. Peg Pal interessieren...
      Ich war anfangs davon sehr angetan, aber nachdem ich auf dem letzten JuEk einen Vortrag darüber gehört habe, wurde das leider sehr schnell wieder gedämpft...
      u.a. zum Beispiel wegen der- z.T. nicht seltenen- Nebenwirkungen und den (da angesprochenen) zu erwartenden Kosten von ca. 80.000€/PKU´ler pro Jahr- unsere Krankenversicherung hier wird ja auch immer "schwieriger". (das war übrigens nicht nur meine Meinung ;) )
      Zudem wurde uns anhand von Kurven gezeigt, wie (stark) die Phe Werte rauf und runter schwanken, da Peg Pal ja nicht jeden Tag, sondern "nur" 1 bis max 2 mal/Woche verabreicht werden soll (wie gesagt, alles Stand November 2014 während des Vortrags!)

      Meine Hoffnung auf Peg Pal wurden damit zwar nicht komplett zerschlagen, aber es hat mich doch sehr nachdenklich gemacht (möchte ich jeden Tag Kopfschmerzen, Hautausschläge etc damit ich mehr Eiweiß essen kann? Mache ich mich damit- streng genommen- nicht "kranker", als ich eigentlich bin? Schmerzen damit ich mehr/anders essen kann? Was übernimmt da die KK (auch auf lange Sicht)? Gibts da evt genauso Probleme, wie schon jetzt so oft mit der (im Vergleich doch eher kostengünstigen) AS?
      Andererseits kennt ja aber auch noch keiner die Langzeitfolgen der PKU (im Alter)...also wirklich alles erstmal nur Kopfkino ;) )

      Sorry für s ausholen...also ich schließe mich an- das Thema Peg Pal fänd ich auch sehr interessant ;)

      Ich freue mich auf deinen Bericht.

      LG Sabrina
      mit den 3 Jungs *2007 ; *2010 und *2013

      Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert - Oscar Wilde-
    • schließe mich da auch an, was das thema peg-pal betrifft.
      und ob die in den USA vielleicht an einem home-test dran sind? vielleicht kannst du da was erfahren? also ein gerät wie bei den diabetikern, dass wir PKU´ler unseren PHE-wert schnell und einfach auch zuhause testen können.

      liebe grüße nach boston..
      engelchen
      Das Leben ist wundervoll.
      Es gibt Augenblicke,
      da möchte man sterben.
      Aber dann geschieht etwas Neues,
      und man glaubt,
      man sei im Himmel. ~Vivienne *22.07.2010~
    • So ein Hometest wäre schon was Praktisches, vor allem für Leute, die nicht am Ort des Stoffwechselzentrums wohnen und erst immer weit fahren müssen. Aber ich gehe ehrlich gesagt nicht davon aus, dass so ein Test in den nächsten 10 Jahren - wenn überhaupt jemals - rausgebracht wird. Im Gegensatz zu Diabetikern ist das kein notwendiges Gerät, kein PKUler muss öfter als aller paar Wochen testen (von Neugeborenen mal abgesehen), geschweige denn mehrmals täglich wie Diabetiker und die Patientenzahlen sind auch ziemlich gering. Wenn sich nicht mal jedes Stoffwechselzentrum ein eigenes Gerät leistet (viele Zentren schicken das an die Zentralen, die auch die Neugeborenenscreenings machen), dann wird das niemand für den vierteljährlichen Hausgebrauch anschaffen.
    • Das Thema PEG-Pal interessiert mich auch am meisten. Die Frage ist nur, ob er da viele Informationen zu hat, da er (soweit ich weiß) nicht an den Studien beteiligt ist. Ich werde es auf jeden Fall ansprechen.
      Interessieren würden mich auch die Langzeitfolgen von Kuvan - falls es welche gibt.
      Außerdem gab es auch mal Versuche mit Large Neutral Amino Acids und im Bereich der Gentherapie. Vielleicht weiß er darüber etwas neues..

      An den Home-tester glaube ich leider auch nicht ;)
    • Heute habe ich mich mit Prof. Levy getroffen und es war echt gut.
      Er hat sich so viel Zeit wie möglich für mich und meine Fragen genommen und wir werden auch weiterhin in Kontakt bleiben. Wir haben fast 2,5 Stunden über PKU und auch andere Dinge gesprochen und die wichtigsten Erkenntnisse habe ich hier für euch hier mal zusammengefasst:

      PKU in den USA:
      Die Versicherungsstruktur in den USA ist echt komisch und ich hab das auch nicht wirklich verstanden. Es gibt für allerdings, wie schon beschrieben, eine allgemeine Versicherung, die greift wenn man unter einem bestimmten Einkommensgrenze liegt. Die Versorgung und Maßahmen sind allerdings von Staat zu Staat unterschiedlich. Generell herrscht allerdings ein Konsens über die Behandlung von PKU. So wie ich das verstanden habe, sind ihre empfohlenen Phelevel aber unter den hier bekannten: Ziel soll ein Wert unter 6 sein, auch für Erwachsene! Er ist einer der wenigen, die auch Werte unter 10 für in Ordnung halten.

      PKU Forschung:
      Die US und globale PKU Forschung ist sehr gut vernetzt, so wie es sein soll. Er ist vernetzt mit Forschern weltweit und hat auch schon mit deutschen Forschern (zB Prof. Hoffmann aus Heidelberg) zusammengearbeitet.
      Es ist immernoch ein sehr weites Feld mit vielen ungelösten Fragen, zB wie schlussendlich die neuronalen Schäden entstehen.

      Kuvan:
      Kuvan scheint sehr stabil zu sein und auch über längere Zeiträume keine großen Nebenwirkungen zu haben. Er hat es mit einem Vitamin verglichen, obwohl ich diesen Vergleich doch etwas zu gutgläubig sehe. Inzwischen haben sie in dem Krankenhaus auch schon eine Frau während ihrer Schwangerschaft mit Kuvan behandelt - erfolgreich. Möglichkeiten die Wirkung oder die Akzeptanz zu erhöhen sieht er erstmal nicht.

      Large Neutral Amino Acids (LNAAs)
      das sind Substanzen (unteranderem Tryptophan und Tyrosin), die mit Phenylalanin um den selben Transporter an der Blut-Hirn-Schranke konkurrieren und so die Konzentration an Phenylalnin im Gehirn senken sollen.
      Er hält das für nicht sehr zukunftsweisend und erfolgreich. Die Effektivität ist sehr gering und von daher bringen sie nicht viel.

      Gen Therapie
      Und zwar gibt es bereits erfolgreiche Versuche in der Leber von Mäusen, allerdings ist nur für einen kurzen Zeitraum. Man weiß nicht genau warum und man weiß auch nicht genau wie man das beheben kann. Eine andere Forschungsgruppe hat es geschafft das Gen in Muskeln zu installieren, dort benötigt man noch extra BH4. Aber auch diese schafft nicht den Transfer zur Leber.

      Stammzellen
      Es gibt ein Forscherteam, dass sich im Rahmen einer anderen Krankheit mit fehlenden Enzymen in der Leber beschäftigt hat. Sie haben spezielle Stammzellen in die Leber transplantiert und haben bemerkenswerte Ergebnisse bekommen. Im Moment versuchen sie das auf die PKU zu übertragen. (Link zur Publikation: ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3593790/)

      Soo, das Beste nun zum Schluss:

      PEG-PAL:
      Anders als vermutet ist das Boston Children's Hospital doch an der Studie beteiligt. Er hat mich auch mit in das Office genommen und ich hatte sogar die Gelegenheit mit einem Teilnehmer zu sprechen.
      Ich weiß nicht wie viel ich konkret über die Studie sagen darf, da sie noch nicht publiziert ist und werde mich deswegen etwas zurückhalten.
      Soviel kann ich aber bestimmt sagen:
      Die gesamte Studie (also nicht nur das BCH betreffend) wurde vor kurzem verlängert, da anscheinend noch Daten fehlen. Die Zahl der Studienteilnehmer wurde auch aufgestockt.
      Es gibt anscheinend immernoch einige Probleme mit dem Immunsystem. Die Teilnehmer reagieren anscheinend sehr unterschiedlich auf das Medikament. Einige reagieren sehr schnell darauf und der Phe-Wert fällt praktisch sofort in den Keller. Bei anderen muss das Immunsystem erst daran gewöhnt werden. Gewöhnt werden heißt, dass der Körper wohl immernoch probiert sich dagegen zu wehren und es probiert abzustoßen. Deswegen wird der Körper peu a peu an die Dosis gewöhnt und langsam gesteigert. Allerdings treten in dieser Zeit, wenn überhaupt, die Nebenwirkungen auf. Nebenwirkungen sind Gelenkschmerzen und Hautausschlag. Ich weiß nicht wie schlimm das dann sein kann wenn es auftritt. Der Teilnehmer mit dem ich gesprochen habe, hatte keinerlei Nebenwirkungen.
      Ein großer Nachteil an PEG-PAL ist die Zeit die für die langsame Erhöhung der Dosis benötigt wird. Mir wurden von Fällen berichtet, wo Patienten erst nach 1,5 - 2 Jahren einen deutlichen Abfall ihres Phelevels hatten.
      Wir haben dann noch etwas über die mögliche Verbesserung von Immunsuppresiver diskutiert, aber die hätten dann widerum andere negativen Folgen. Und eine Möglichkeit nur gezielt den Antikörper zu blockieren, der für die Hemmung von PEG-PAL verantwortlich ist, halten wir beide dann doch für etwas unrealistisch ;)

      Okay, Ich denke das wären die wichtigsten Sachen aus dem Gespräch. Es wurde noch einiges mehr gesprochen, aber das sollte das wichtigste sein.

      Jetzt freue ich mich auf eure Kommentare und offene Fragen! Ich kann die bestimmt nicht alle beantworten, habe aber die Gelegenheit diese an Prof. Levy weiter zu leiten.

      Schönen Abend noch, bzw für euch shcon wieder Guten morgen :)
    • Hey Marco

      danke für die Informationen. Das war echt sehr interessant was du geschrieben hast. Des mit PEG-PAL hab ich zum Teil schon vom JUEK Treffen letztes Jahr gewusst. War aber trotzdem viel Wissenswertes dabei, was dort nicht erwähnt wurde.

      Ich hätte zudem PEG-PAL noch ne Frage. Stimmt des das da auch Fieber zu den Nebenwirkungen gehört??

      Liebe Grüße Annika :)
    • Hey,

      Sehr interessant, was du alles erfahren konntest. Ich finde vor allem PEG-PAL eine der wesentlichen interessanten Entwicklungen aus den USA. Soweit ich das ganze verstanden habe, darf man um PEG-PAL nehmen zu können noch nie ein anderes Medikament zu sich genommen haben, dass PEG als Transport / Schutz vor dem Immunsystem verwendet. Wenn das richtig ist, was für andere Medikamente gibt es. Das heißt umgekehrt was darf man noch nicht genommen haben bzw. was kann man danach nichtmehr nehmen. Das ist ja auch eine wesentliche Entscheidungsgrundlage.

      Die Hoffnung ist ja, dass möglichst viele PEG-PAL verwenden können, ganz anders als bei BH4.
      Gibt es schon irgend eine Indikation wie viel Prozent der PKUs PEG-PAL verwenden könnten?

      LG
      PKUBoard.info - since 2004 - Invite your friends
    • Soweit ich gehört hab, ist der Peg-Pal für alle PKUler möglich. Im Gegensatz zu Kuvan wird der Körper nicht gepuscht das Phe in Eigenleistung zu Tyrosin abzubauen, sondern Phe wird durch das Medikament in andere harmlose Bestandteile aufgespalten. Daher muss der Körper selbst nichts tun, also auch keine Voraussetzungen wie die BH4-Resposivität bei Kuvan mitbringen, das Medikament erledigt die Stoffwechselarbeit. Es ist natürlich immer die Frage, wie man ein Medikament verträgt und wie schnell man reagiert, auf welche Dosis man anspringt. Aber ich find die Idee ansprechend, dass Phe vom Medikament zerlegt wird und nicht die Leber durch Medikamente künstlich auf Hochleistung getrimmt wird. Ich weiß, Kuvan wird von einigen Leuten schon sehr lange ohne Nebenwirkungen benutzt. Aber ich kann mir echt nicht vorstellen, dass dieses medikamentöse Anregen der Leber jahrzehntelang ohnen Folgen bleiben soll. Meine Frage wäre daher wirklich, wie man bei Kuvan so sicher sein will, dass die Leber das nicht nach längerer Zeit doch übel nimmt.
    • Genau das habe ich ihm auch gesagt. Er meinte, dass das Kuvan ungefährlich ist. Es sei eher als Vitamin, die auch nichts anderes als Co-Enzyme seien. Langzeitnebenwirkungen sind bis jetzt keine bekannt und einige Leute nehmen es immerhin schon seit >10 Jahren. Natürlich können da immernoch welche auftreten, aber die Wahrscheinlichkeit sinkt immer weiter.
      Schlussendlich wird Kuvan eh nur als Übergangslösung dienen bis ein ausgereiftes Enzym-Präparat auf dem Markt ist. Das könnte mit PEG-Pal shcon in ein paar Jahren soweit sein.

      Anschlagen tut PEG-PAL nach seiner Aussage bei allen. Die Frage nach der benötigten Zeit ist eine andere. Wie bereits geschrieben dauert das zT 2 Jahre und es gab wohl auch Patienten, die die Studie abgebrochen haben, weil es bei ihnen (noch) nicht anschlug.
      Wahrscheinlich sind Leute mit einem schwächeren Imunsystem hier im Vorteil ;)


      @Gregor Hammerschmidt:
      de.wikipedia.org/wiki/PEGylierung#PEGylierte_Pharmazeutika
      die Pegylierung ist ein schon länger bekanntes Verfahren um irgendwelche Substanzen in den Körper zu bekommen. Allerdings weiß ich nicht warum ein PEG-Medikament ein anderes auschließen sollte. Ich werde ihn das mal beim nächsten mal fragen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MarcoS ()

    • Ich denke niemand wird negativ über BH4 sprechen solange es dafür keine eindeutigen Beweise gibt. Das ist aber auch durchaus okay.
      Der aktuelle Wissensstand ist wohl es gibt noch keine langzeit Folgen, aber was die Zukunft bringt wird man sehen.

      Zum Thema PEG: Das hatte ich so in einem Vortrag über PEG-PAL bei der E.S.PKU Konferenz vor ein paar Jahren aufgenommen, eventuell aber falsch verstanden. Aber vielleicht findest du ja noch mehr zu diesem Thema heraus. Das wäre dann nämlich der große limitierende Faktor an dieser neuen Behandlungsmethode. Denn ansonsten scheint es ja wirklich weitflächig zu funktionieren.

      Wie war das prinzipiell, man nimmt eine Spritze pro Tag? Vielleicht kannst du das nochmals erklären zum Überblick.
      Oder wir machen vielleicht einen Lexikon Artikel über PEG-PAL?
      PKUBoard.info - since 2004 - Invite your friends
    • Hmm, vielleicht bezog sich das auch auf eine Studienteilnahme. Wenn man vorher schon mit PEG behandelt wurde, könnte ich mir nur vorstellen, dass das Immunsysem sicher eher an PEG PAL gewöhnt und so die Studie verfälschen würde. Aber auf jedenfall ein interessanter Einwand. Ich werde mal nachfragen ;)

      Verabreicht wird einem PEG-PAL mit der Spritze in die Fettschicht am Bauch. Man kann sie sich selbst setzten, braucht aber bestimmt etwas Übung ;)
      Ich glaube das ist ziemlich vergleichbar mit Diabetikern.
      In der Studie muss man täglich spritzen. Ich habe allerdings mal gelesen, dass das Ziel alle 2-3 Tage sein soll. Ob das realistisch ist oder inzwischen vielleicht schon verworfen wurde kann ich nicht beurteilen.

      Ein Lexikonartikel klingt auf jedenfall sinnvoll.
    • Sorry, dass das so lange gedauert hat, aber hier noch zwei Antworten:

      @Gregor Hammerschmidt:
      Personen, die schon mit einem anderen pegylierten Medikament behandelt wurden, sind nur für die Studien ausgeschlossen. Danach sollen sie das Medikament normal nehmen können. Wahrscheinlich würde das die Zeit, bis das Medikament wirkt beeinflussen und damit die Studienergebnisse verfälschen,

      @Anni92
      Fieber ist in seiner Studie noch nicht aufgetreten.

      Marco