Brauche Hilfe bzgl. Beikostbeginn

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    • Brauche Hilfe bzgl. Beikostbeginn

      Laut dem SPZ sollen wir nun jeden Tag Brei anbieten. Wir haben schon vor knapp 2 Monaten mit dem ersten Brei probiert, allerdings hat sie dann 1 Std nach dem Brei geschrien, ohne dass man sie beruhigen konnte und hat sich so in Rage geschrien bis sie alles wieder erbrochen hat. Daraufhin haben wir auf Brei erstmal verzichtet. Jetzt bieten wir seit 3 Tagen jeden Tag Brei an und es ist wieder so, dass sie nach 1 Std mit dem Schreien loslegt. Kennt das jemand von euch? Die Ärzte im SPZ haben dafür keine Erklärung und sagen immer nur, dass sie halt sehr empfindlich ist und wir alles langsam angehen sollen. wir zwingen sie natürlich nicht zum essen, bisher isst sie auch nicht mehr als 10-20 g Brei.
      Ich bin langsam mit dem Latein am Ende, zum einen der Druck von den Ärzten und dann jeden Tag wieder das schreien....
      • Schreien tut sie schon seit wir nach der Diagnose noch mal ins Krankenhaus mussten, das wurde erst vor ein paar Wochen endlich besser. Kann das evtl. irgendwie auch mit der PKU zusammen hängen?
    • Hallo,
      Vera Herrmann,Regionlagruppenvorsitzende Nord-West, hat in der Pheline einen Artikel über medizinische Traumatisierung geschrieben, der mich an deine Situation erinnert. Vielleicht kannst du sie mal kontaktieren und sie kann dir den Artikel mailen.
      Viele Grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von trulla ()

    • Hallo
      Ich habe jetzt noch nicht ganz verstanden wieso deine kleine schreit ?
      hat sie vielleicht nicht einfach hunger nach einer stunde ?
      das war bei meinem Sohn nämlich am Anfang genau so. Er hat ja nicht viel Brei gegessen und am Anfang ist es ja auch nur Gemüse
      und deshalb bekam er natürlich auch sehr schnell wieder hunger

      und wie alt ist denn deine kleine Maus? vielleicht brauch sie noch etwas Zeit.

      oder hast du mal andere Brei arten ausprobiert.
      Oder Sie verträgt etwas nicht in der Nahrung?
      komisch das die Ärzte es einfach so hinnehmen mit Sie ist halt empfindlich.

      Wenn mein Sohn schreit und sich nicht beruhigen lässt kommt es auch oft vor das er das das Essen was noch nciht so lang drin ist wieder ausbricht.

      Ich hoffe das legt sich schnell bei euch und eurer kleinen gehts bald besser
    • Hallo @DeMa,

      das tut mir sehr Leid zu hoeren und ist fuer Euch bestimmt nicht einfach...
      Bezueglich der Traumatisierung kann ich leider nichts sagen, denn die Psyche ist ja sehr komplex und ich wuerde sagen in diesem Bereich ist alles und nichts moeglich. Ich finde allerdings es hoert sich so an, als ob sie weinen wuerde wenn es an die Verdauung des Breis geht. Habt ihr organisch dahingehend schon irgendwas untersuchen lassen?
      Abgesehen davon wuerde ich dem Kind einfach weiterhin die Flasche geben. Ich kenne Kinder die mit einem Jahr noch voll gestillt wurden und die sind auch ganz normal gross geworden und haben irgendwann von alleine angefangen "feste" Nahrung zu sich zu nehmen. Also stresst Euch da bitte nicht zu sehr.

      Liebe Gruesse,
      Katie
    • Hallo!
      Ich starte mit meiner kleinen Tochter (6 Monate) gerade die Beikost.
      Gemüsebrei funktioniert ja recht unproblematisch.
      Kann mir jemand Tipps geben, wie man eine gewisse Vielfalt in die "Getreide-Milch-Brei"-Mahlzeiten bekommt?
      Kann ich für einen Säugling das eiweißarme Grieß-Ersatz (von MetaX) überhaupt nehmen? Welche Alternativen gibt es dazu?
      Würde mich über Tipps sehr freuen!
      Liebe Grüße
      Tiina
    • Hallo Tiina,
      ich bin zwar auch keine Expertin zum Thema Brei (meine Tochter ist 8 Monate alt, wir sind also auch erst seit 2-3 Monaten dabei), aber wir haben viel mit dem Hefftchen "Vom Säugling zum Löffeling" von MetaX (einfach mal anfragen, das schicken die dir auch kostenlos zu) gearbeitet. Da stehen für jeden Brei ein paar Rezepte drin und es gibt auch Rezepte mit Grieß Ersatz.
      Den gibt es bei uns auch am häufigsten (ich finde die Konstistenz besser zum Füttern als den reinen "Stärkebrei") mit etwas Sahne oder LP Drink und aber auch etwas von dem Babymilchpulver (wir haben XPhe Infant, das gibt noch eine leckere vanillige Note). Es gibt auch Rezepte mit eiweißarmen Zwieback (hat bei uns nicht so gut funktioniert, wurde nicht richtig breiig) oder eiweißarmen Keksen (da ist mir aber zuviel Zucker drin), aber mit dem eiweißarmen Grieß (oder auch wenn später etwas stückiger sein darf, haben wir auch schon eiweißarmen Couscous genommen, gut kann ich mir aber auch Reisersatz und daraus Milchreis vorstellen) fährt man finde ich ganz gut und die Varianz bringe ich durch verschiedenes Obst, welches in den Abendbrei gemixt werden kann rein. Da nehme ich einfachheitshalber Gläschenware: Mango-Apfel, Pflaume-Apfel oder Birne pur mag meine Tochter sehr gerne.
      Ich hoffe ich konnte dir helfen.
      Liebe Grüße,
      Kathi
    • Hallo Kathi,
      vielen Dank für die Antwort! Das waren hilfreiche Tipps! :)
      Den Grießbrei haben ich gestern ausprobiert - leider mochte meine Tochter ihn überhaupt nicht. Aber ich hatte auch kein Obst drin, ich glaube, es war ihr einfach zu wenig Geschmack. Durch die AS sind sie ja viel Geschmack gewöhnt. Werde es wieder mit Obst probieren.
      Aber dann ist der Nachmittags- und Abendbrei ziemlich ähnlich, oder? (wie du sagst, kann man mit dem Obst varriieren)
      Liebe Grüße
      Tiina