Schwerbehindertenausweis

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    • Uns wollte das Finanzamt zuerst auch nur die 300€ bewilligen :thumbdown: . Unsere Sachbearbeiterin vom Versorgungsamt hat netterweise beim Finanzamt angerufen und denen die Sache erklärt :thumbsup: . Der hohe Steuerfreibetrag steht dir nur auf Grund der Kombination der 30% und H zu. Bei der Steuererklärung für 2007 habe ich für Rückfragen die Nummer des Versorgungsamtes beigefügt. Ich bin mit nämlich sicher, das da wieder ein anderer Sachbearbeiter am Werk sein wird, der uns wieder nur die 300€ bewilligen will...

      Versuch es doch mal über's Versorgungsamt. Wenn die nicht für dich beim Finanzamt anrufen, dann können die dir vielleicht wenigstens sagen, auf welche Paragraphen/Gesetze du dich berufen kannst.
    • Hallo kleiner Chef
      danke für dein Antwort :love:
      Mit dem Versorgungsamt habe ich es auch versucht, aber der Mann dort wollte mir nicht helfen und meinte einfach wenn die von Finanzamt es so meinen dann ist es auch so :thumbdown:
      Ich hab dann nochmal im Netz recherchiert und wie du es sagst "H" ist wichtig, habe dann beim Finanzamt nochmal angerufen, zum Glück war die Dame dort nett und meinte das Ihre Kollegin bestimmt was falsches verstanden hat.
      Wir sollen nochmal mit dem Lohnsteuerkarte dort hingehen und auf die "H" bemerkbar machen.

      Naja habe aber dann beim recherchieren noch was gefunden, wenn man den Merkzeichen "H" hat, hat man ein Anspruch auf Privatfahrt kosten ?(
      Hast du das mal gehört :?:
      Oder hat es schon jemand andere vielleicht hier gehört :?:
    • Hallo Melik´s Mama

      Es stimmt mit den Privatfahrten! Man kann bis max. 15000 km im Jahr als Privatfahrten gelten machen(ca 4500 Eur) also auch Besorgungs- Besuchs und Urlaubsfahrten. Allerdings muß das Fahrzeug auf das Kind mit dem SBH-Ausweis zugelassen sein. Damit verbunden ist auch eine KFZ-Steuerbefreiung. Das KFZ darf dann aber nicht für Fahrten zur Arbeit benutzt werden.

      Eine ausführliche Broschüre darüber gibt es auch bei den Finanzämtern. auf den Webseite. In unserem Fall in Bayern. Die Infobroschüre ist als PDF Datei herunterladbar.

      stmf.bayern.de/internet/stmf/s…mationsbroschueren/03241/

      Prinzpelz
    • Das ist richtig. Nur um den PKW auf's Kind zuzulassen, bzw. die Steuerbefreiung zu bekommen, muß man einen Behindertenausweis haben. Den gibt's erst ab 50%. Nur das H reicht nicht aus! Unser 2. PKW ist auf Ole zugelassen, weil wir das auch machen wollten. Nachdem ich die Ummeldung gemacht habe sagte mir das Finanzamt das aber erst. Die Zulassung läuft immer noch auf Ole, Steuerbefreiung und den ganzen anderen Kram haben wir aber nicht. Ich hatte nur keinen Bock wieder alles umzumelden (Zulassungsstelle+Versicherung). Bevor also jemand sein Auto ummeldet und den Fackelzug mit der Versicherung auf sich nimmt, sollte man sich persönlich beim Finanzamt informieren, ob die 30% und H ausreichen! Falls es bei einem von euch funktioniert, dann sagt mir bitte bescheid. Ich versuche es dann auch noch einmal.

      Da wir heute Nacht zur REHA fahren kann ich mich erst in 3-4 Wochen wieder melden.

      Anke und ihr kleiner Chef Ole


    • Von der Kraftfahrzeugsteuer in vollem Umfang sind Fahrzeuge befreit, die von schwerbehinderten Menschen gehalten werden, die durch einen amtlichen Ausweis mit den Merkzeichen „H", „Bl" oder „aG" nachweisen, dass sie hilflos, blind oder außergewöhnlich gehbehindert sind.

      Rechtsquelle: § 3a Abs. 1 KraftStG


      Laut meinen Auskünften ist die Prozentzahl nicht erheblich sondern einzig das Merkzeichen H.

      Das Ummelden und Umschreiben hat nicht lange gedauert, auch bei der Versicherung mußte ich nur ein Anruf tätigen und alles kam per email. Tochter Halterin des KFZ, Vater Versicherungsnehmer (der bestehende Vertrag wurde nicht verändert).

      Vielleicht lohnt ja nochmal der Versuch? Soweit ich weiß, ist das Kraftfahrtsteuergesetz ein Bundesgesetz und muß demnach überall gleich sein....?

      Viel erfolg in der Reha!

      Prinzpelz
    • @Prinzpelz

      Habe gerade mit dem Finanzamt telefoniert. Die stehen immer noch auf dem Standpunkt, das zum Kennzeichen H mind. 50% und damit der Schwerbehindertenausweis nötig sind. Das sei wie du schon gesagt hast ein Bundesgesetzt, und somit für alle Betroffenen so :cursing: . Zu dem von dir angegeben Paragraphen gibt es wohl noch einen anderen, in dem das steht. Es würde mir wohl auch nichts bringen wenn ich Beispiele von 30%+H und Steuerbefreiung an Hand von anderen Kennzeichen habe. Das einzige was dann wohl passieren könnte ist, das man das euch dann wieder aberkennt ;( . Da habt ihr wohl Glück mit eurem Sachbearbeiter gehabt. Der hat wohl lediglich mit § 3a Abs. 1 KraftStG gearbeitet.... Du hast jetzt nur vom Ummelden und der Versicherung geschrieben. Warst du auch schon beim Finanzamt wegen der Befreiung?

      Warum werden nur alle immer so unterschiedlich behandelt. Egal ob Behindertenausweis, REHA/Kur, Pflegegeld... es kommt immer wieder auf den Sachbearbeiter an :cursing: :cursing: :cursing: ! Dabei haben doch alle PKU!!!

      So, gehe jetzt weiter packen und rege mich noch ein bischen über das Telefonat auf :cursing:, Anke und ihr kleiner Chef Ole
    • also wir haben für Magdalena auch einen Antrag gestellt!!

      die Antwort ist aber noch nicht da !! laut Ratgeber werden für die PKU meist 30 % plus H für Hilflos gewährt

      der größte Vorteil sei aber 3700 Steuerfreibetrag, und ich finde die Lebensmittel und sonstigen Belastunge Fahrten in die Stoffwechselambulkanz, Telefonkosten und Portokosten (blutabnahme) sind ja auch hoch genug. Abgesehen davon das ein Steuerfreibetrag eh nur wieder denen viel bringt die auch viel verdienen (Steuerprogression)
    • Hallo.
      Ich bin noch recht neu hier und brauche mal einen Rat.
      Wir haben einen Schwerbehindertenausweis beantragt. Ich wollte mal wissen welcher GDB einem denn eigentlich zusteht.
      Hat jemand auch bei der Krankenkasse eine Pflegestufe beantragt?
      Es wäre ja schon gut etwas finanzielle Unterstützung zu bekommen.

      Lieber Gruß
      Annabelle
    • Guten Morgen Annabelle,

      willkommen hier im Forum! :)

      Also aufgrund der PKU gibt es eigentlich per se keine einheitliche Reglung. Ich habe mitbekommen, dass manche mit ihrem Antrag gescheitert sind und keine "Prozente" anerkannt bekommen haben, auch habe ich mitbekommen, dass manche 30% erhalten haben. Ich zum Beispiel habe es dann schon gar nicht erst versucht... ;)

      Das man bei normaler Diäteinstellung, nur mit der Beinträchtigung des Essverhaltens, wenn man sonst nicht eingeschränkt ist, eine Pflegestufe erreichen kann, halte ich für unrealistisch.

      Liebe Grüße
      Katie
    • Hallo Annabelle12345668,
      wir haben für unsere Tochter seit der Geburt 30% im Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "H" (Hilflosigkeit) erhalten. Hierzu eine kleine Ausführung, wer das Merkzeichen zuerkannt bekommt.

      Besonderheiten Merkzeichen H bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen
      Bei Kindern mit Behinderungen ist nur der Teil der Hilfsbedürftigkeit zu berücksichtigen, der den Hilfebedarf eines gesunden gleichaltrigen Kindes überschreitet.
      Wegen der Besonderheiten des Kindesalters (Kinder müssen das "Handwerkszeug" zum adäquaten Umgang mit ihrer Behinderung erst im Laufe ihrer Entwicklung erwerben) kann auch schon bei einem niedrigeren GdB/GdS Hilflosigkeit vorliegen. Im Einzelnen gilt dies bei:
      • geistiger Behinderung, z.B. wenn eine ständige Überwachung aufgrund von Verhaltensstörungen notwendig ist, in der Regel bis zum 18. Lebensjahr.
      • tief greifenden Entwicklungsstörungen, die für sich allein einen GdS von mindestens 50 bedingen, und bei anderen gleich schweren, im Kindesalter beginnenden Verhaltens- und emotionalen Störungen mit langdauernden erheblichen Einordnungsschwierigkeiten bis in der Regel zum 18. Lebensjahr.
      • hirnorganischen Anfallsleiden - in Abhängigkeit von der Anfallsart und der -frequenz sowie eventuellen Verhaltensauffälligkeiten.
      • Einschränkungen des Sehvermögens mit einem GdB/GdS von wenigstens 80 bis zum 18. Lebensjahr.
      • Taubheit und an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit ab Beginn der Frühförderung bis in der Regel zur Beendigung der Ausbildung.
      • Lippen-Kiefer-Gaumenspalte und kompletter Gaumen-Segelspalte bis zum Abschluss der Erstbehandlung (in der Regel 1 Jahr nach der Operation).
      • Bronchialasthma schweren Grades in der Regel bis zum 16. Lebensjahr, s.a. Asthma > Behinderung.
      • angeborenen oder in der Kindheit erworbenen Herzschäden mit schwerer Leistungsbeeinträchtigung bis zu einer Besserung durch eine Operation, längstens bis zum 16. Lebensjahr.
      • Niereninsuffizienz mit einem GdB/GdS von 100 oder Behandlung mit künstlicher Niere bis zum 16. Lebensjahr.
      • Diabetes mellitus bis zum 16. Lebensjahr, s.a. Diabetes > Schwerbehinderung.
      • Phenylketonurie in der Regel bis zum 14. Lebensjahr. Danach nur noch, wenn gleichzeitig eine relevante Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung vorliegt.
      • Mukoviszidose mit einem GdB/GdS von wenigstens 50 bis zum 16. Lebensjahr, bei schweren und schwersten Einschränkungen bis zum 18. Lebensjahr.
      • malignen Erkrankungen für die Dauer der zytostatischen Therapie.
      • schweren Immundefekten für die Dauer des Immunmangels.
      • Hämophilie mit Notwendigkeit der Substitutionsbehandlung bis zum 6. Lebensjahr, je nach Blutungsneigung und Reifegrad auch länger.
      • juveniler chronischer Polyarthritis in der Regel bis zum 16. Lebensjahr.
      • Osteogenesis imperfecta, sofern 2 oder mehr Knochenbrüche pro Jahr auftreten, bis zu einem Zeitraum von 2 Jahren ohne Knochenbrüche, längstens bis zum 16. Lebensjahr.
      • klinisch gesicherter Typ-I-Allergie gegen schwer vermeidbare Allergene mit der Gefahr lebensbedrohlicher anaphylaktischer Schocks in der Regel bis zum 12. Lebensjahr.
      • Zöliakie nur ausnahmsweise.
      Im Moment bis 2018. Die Prüfung ab 14 Jahre und der weiteren Zuerkennung des Merkzeichens läuft bereits. Wir sind gespannt ob wir das Merkzeichen behalten dürfen oder nicht. :gruebel: Gruß